Beschreibung
Odr. (5x2); A = gez. K 13; B = geschnitten
Satz, Ausgabedatum: 09.11.2025
Bildbeschreibungen:
eet-eeu) Parade der Teilstreitkräfte in Phnom Penh
2904 A 1.800 R mehrfarbig eet
2905 A 2.500 R mehrfarbig eeu
Auflage: 3.000 Stück
Designer: Cambodia Post
Druckerei: Instampvina, Vietnam
Erhaltungszustand:
Hier als "POSTFRISCHER (**)" Satz aus gezahnten Einzelmarken
Ausgabe Hinweis:
- Die Königlichen Streitkräfte Kambodschas wurden von König Norodom Sihanouk 1953 als Forces armées royales khmères (FARK) gegründet. Die Franzosen mussten 1954 auf der Genfer Indochinakonferenz die Unabhängigkeit Kambodschas anerkennen. Lon Nol, der bereits seit 1969 Premierminister war, wurde 1972 Präsident und rief die Republik Khmer aus. Südvietnamesische und amerikanische Truppen unterstützten nun im Lande die Regierungseinheiten (Forces armées nationales khmères; FANK) im Kampf gegen die Roten Khmer, die Vietminh und die Nordvietnamesische Volksarmee (NVA).
- 1975 konnten die Roten Khmer schließlich Phnom Penh erobern, woraufhin sie das Demokratische Kampuchea ausriefen. Ende 1978 begann eine Offensive vietnamesischer Truppen zur Beendigung des Terror-Regimes der Roten Khmer. Bereits am 7. Januar 1979 eroberten sie Phnom Penh.
- Die Roten Khmer zogen sich nach Nordwestkambodscha zurück und begannen einen neuen Guerillakrieg. Unter der von Heng Samrin geleiteten "Einheitsfront für die Nationale Rettung Kambodschas" wurde die Volksrepublik Kampuchea ausgerufen.
- 1991 schlossen die vier Bürgerkriegsparteien den Pariser Friedensvertrag, der einen Waffenstillstand bestimmte und für 1993 Neuwahlen ansetzte. Nach den Wahlen trat eine neue Verfassung in Kraft, die als Staatssystem eine konstitutionelle Monarchie mit demokratischem Mehrparteiensystem und einer Marktwirtschaft bestimmte. Die Streitkräfte wurden wieder in Königliche Streitkräfte Kambodschas umbenannt.
- 1997 gipfelten die Spannungen zwischen dem Ersten und Zweiten Ministerpräsidenten, Prinz Norodom Ranariddh und Hun Sen, in offenen kriegerischen Auseinandersetzungen. Die Armee hatte sich gespalten und die Truppenteile unterstützten jeweils eine der beiden Parteien. Schließlich ging Hun Sen als Sieger hervor.







